| |
 |
 |
 |
| An der Stadtmauer |
Wigstraße
( abgeleitet vom Namen des Abt Wiggus, der der Abtei einmal vorstand) |
An der Stadtmauer |
Karneval in Werden an der Ruhr.
Bis ca. 1950 wurde der Karneval in Werden ausgeprägt gefeiert. Man stelle sich vor, dass sogar Düsseldorfer und Kölner zu Besuch kamen. In Werden und Werden Land gab es an die 256 Kneipen, Bars, Restaurants. Wie ausschweifend hier gefeiert wurde kann man sich denken. Junge Werdener Mädchen wurden zu dieser Zeit von ihren Eltern nicht aus den Augen gelassen oder sogar weggesperrt, weil man Angst vor Übergriffen hatte. Es wurde auch sehr viel getrunken, was zur folge hatte, dass nach Karneval vor fast jeder Haustüre Betten und Schränke standen. So wurden nämlich die Wertgegenstände feilgeboten, um die Saufschulden bezahlen zu können. Tja, ein Teil unserer alten Werdener hat es zu bunt getrieben, und uns wurde eine Zeit lang der Karneval gestrichen! Karnevalsverbot in Werden an der Ruhr! Ein paar aufmüpfige gibt es doch noch, ca. 20 standhafte erwachsene Werdener ziehen nun mit einer Handkarre durch Werden und singen Karnevalslieder um sich Leckerchen (Schnaps und Blutwurst) zu verdienen.
|
|